Laserbeschriften von Metallen


Für die Laserbeschriftung von Metallen stehen, je nach Anforderungsprofil,

prinzipiell drei Verfahrensalternativen zur Verfügung.



Vorteile auf einen Blick


Anlassbeschriftung


Wird lediglich unter Einwirkung von Wärme und Sauerstoff die Farbe des Metalles verändert, ohne dass es zu einem nennenswerten Materialabtrag kommt, so bezeichnet man den Vorgang als Anlassbeschriftung.

Das Anlassbeschriften wird vor allem bei Edelstahl eingesetzt, findet im Allgemeinen aber Anwendung bei allen Metallen, die unter dem Einfluss von Wärme und Sauerstoff ihre Farbe ändern.

Ein großer Vorteil des Anlassbeschriftens ist, dass bei diesem Verfahren kein Aufwurf neben der Lasermarkierung entsteht. Somit können bereits fertig bearbeitete Oberflächen beschriftet werden.

Langsamer als das Gravieren ist das Verfahren deshalb, weil der Prozess ein rein thermischer ist.


Beschriftung / Tiefenbeschriftung


Beschriftungen und Tiefenbeschriften sind Technologien, die auf dem gleichen Verfahrensprinzip beruhen, dem laserinduzierten Abtrag durch Schmelzverdrängung bzw. Verdampfen. Die Tiefenbeschriftung dient der flexiblen Erzeugung einer fälschungssicheren und unter Verschleiß- und Korrosionsbeanspruchung dauerhaften direkten Produktkennzeichnung. Anwendung findet dieses Verfahren bei allen Metallen, Keramik und einigen Kunststoffen.


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Selektives Abtragen


Das gezielte, selektive Abtragen von Farb- oder Eloxalschichten mit dem Lasermarkierer erlaubt die farbige Laserbeschriftung von Metallen.  Unter der abgetragenen Farb- oder Eloxalschicht kommt ein andersfarbiges Material zum Vorschein.